Berufseinstiegsschule

Ausbildungsziel

Die Berufseinstiegsschule dient dazu, Jugendliche besonders zu unterstützen, die nicht oder noch nicht in der Lage sind, eine Ausbildung zu absolvieren. Durch besondere Förderung sollen ihr Selbstvertrauen, ihre Leistung und ihr Sozialverhalten verbessert werden.

Im berufsbezogenen Lernbereich beziehen sich die Lerninhalte auf zwei Fachrichtungen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch die Möglichkeit, ihre individuellen Bildungsinteressen umzusetzen und auszuprobieren.

Von der Nachfrage hängt es ab, inwieweit Schülerwünsche bezüglich der Zuordnung zu einer Fachrichtung berücksichtigt werden können.

Mit dem Besuch der Berufseinstiegsschule ist die Schulpflicht erfüllt, sofern danach keine Berufsausbildung begonnen wird.

Aufnahmevoraussetzung

Die Berufseinstiegsschule Klasse 1 ist eine Vollzeitschulform und richtet sich an schulpflichtige Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss mit individuellem Förderbedarf.

Die Berufseinstiegsschule Klasse 2 ist eine Vollzeitschulform und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die den Hauptschulabschluss erwerben oder den schon erworbenen Hauptschulabschluss verbessern wollen.

Organisation und Gliederung

Die Berufseinstiegsschule umfasst die Klassen 1 und 2, die jeweils ein Jahr dauern. Als zweistufige Schulform können (nicht müssen) beide Jahre nacheinander durchlaufen werden. Die Einstufung in Klasse 1 oder 2 wird im Rahmen einer individuellen Eingangsberatung vorgenommen. Dieses Beratungsgespräch ist ein verpflichtender Bestandteil des Aufnahmeverfahrens in die Berufseinstiegsschule.

Klasse 1

  • bereitet auf eine Berufsausbildung im entsprechenden Bereich vor
  • ermöglicht nach festgelegten Kriterien/Leistungen den Besuch der Berufseinstiegsschule Klasse 2, in der der Hauptschulabschluss erworben werden kann
  • führt zur Erfüllung der 12-jährigen Schulpflicht, sofern nicht anschließend ein Ausbildungsverhältnis begonnen wird

Klasse 2

  • ermöglicht den Erwerb des Hauptschulabschlusses oder die Verbesserung des Hauptschulabschlusses
  • bereitet auf eine Berufsausbildung im entsprechenden Bereich vor
  • erhöht die Chancen auf einen Ausbildungsplatz
  • führt zur Erfüllung der 12-jährigen Schulpflicht, sofern nicht anschließend ein Ausbildungsverhältnis begonnen wird
Abschluss & Berechtigungen

Nach erfolgreichem Besuch der Klasse 1 ist der Einstieg in das zweite Jahr der Berufseinstiegsschule möglich.

Der erfolgreiche Abschluss der Klasse 2 ermöglicht den Erwerb oder die Verbesserung des Hauptschulabschlusses.

Betriebspraktikum und praktische Ausbildung

Während des Bildungsganges soll ein Betriebspraktikum von 160 Zeitstunden (= 4 Wochen) durchgeführt werden.

Abschlussprüfung

Die schriftliche Prüfung in Klasse 2 besteht aus je einer Klausurarbeit mit einer Dauer von je 90 Minuten in den Fächern Deutsch/Kommunikation und Mathematik. Im berufsbezogenen Lernbereich wird am Ende eines Qualifizierungsbausteins eine schriftliche und praktische Prüfung durchgeführt.

Schulformsteckbrief
Schulische Voraussetzung: Kein Abschluss nach Klasse 9./10., schwacher Hauptschulabschluss
Abschluss: Hauptschulabschluss in Klasse 2 möglich
Fachrichtungen: Körperpflege, Hauswirtschaft, Metalltechnik, Bautechnik
Fahrkarte: Sie erhalten eine Fahrkarte für die Fahrten zwischen Wohnort und Schule, wenn Ihr Wohnort mehr als 5 km von den BBS Jever entfernt ist, Ihr Wohnort im Landkreis Friesland liegt und Ihr höchster bisher erworbener Schulabschluss kein oder der Hauptschulabschluss ist. Die Fahrkarte wird von der Schule über den Landkreis Friesland bestellt und in den ersten Schulwochen nach den Ferien in der Schule ausgehändigt. Bitte reichen Sie mit Ihren Bewerbungsunterlagen ein Passbild für die Fahrkarte mit ein.
Bewerbungsfrist: Die Bewerbung für das kommende Schuljahr muss bis Ende Februar in der Schule eingegangen sein. Wenn Sie noch schulpflichtig sind, melden Sie sich bitte umgehend an.
Bewerbung

Zur Bewerbung gibt die Schule ein Bewerbungsformular für diese Vollzeitschulform heraus, das Sie hier (PDF-Datei, ca. 50 kByte) herunterladen können. Dieses Formular ist mit folgenden Unterlagen im Sekretariat der Schule abzugeben:

  • eine beglaubigte Fotokopie des letzten Halbjahres- oder Abschlusszeugnisses der allgemeinbildenden Schulen
  • ein Lebenslauf der Bewerberin/des Bewerbers mit Datum und Unterschrift

Einjährige Berufsfachschule Metalltechnik

Ausbildungsziel

Die einjährige Berufsfachschule Metalltechnik vermittelt für alle anerkannten Berufe im Berufsfeld Metalltechnik eine breite Grundbildung. Darüber hinaus bietet sie die Lerninhalte des ersten Ausbildungsjahres für alle Berufe im Berufsfeld Metalltechnik an.

Der Unterricht findet in berufsbezogenen Lernbereichen (Theorie und Praxis) sowie in berufsfeldübergreifenden Lernbereichen (allgemeinbildende Fächer) statt.

Aufnahmevoraussetzung

In die einjährige Berufsfachschule Metalltechnik kann aufgenommen werden, wer mindestens den Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand nachweist.

Abschluss und Berechtigungen

Die Berufsfachschule wurde erfolgreich besucht, wenn die Leistungen in den drei Lernbereichen mindestens mit ausreichend bewertet worden sind. Darüber hinaus darf nur in einem Fach oder Lernfeld die Note 6 (ungenügend) bzw. in zwei Fächern oder Lernfeldern die Note 5 (mangelhaft) vorkommen. Nach erfolgreichem Besuch kann das Schuljahr auf die Dauer einer nachfolgenden Berufsausbildung angerechnet werden.

Wer beim Eintritt in die Schule bereits über den Sekundarabschluss I - Realschulabschluss (SI) verfügt, kann bei entsprechenden Noten in diesem Jahr den erweiterten Sekundarabschluss I - erw. Realschulabschluss (EI) erwerben.

Abschlussprüfung

Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausurarbeit mit einer Dauer von 90 Minuten im berufsbezogenen Lernbereich Theorie und einer praktischen Aufgabe aus dem berufsbezogenen Lernbereich Praxis.

Praktikum

Während des Bildungsganges sollen 160 Stunden (= 4 Wochen) des berufsbezogenen Lernbereichs Praxis als Praktikum in geeigneten Betrieben durchgeführt werden.

Stundentafel
Lernbereiche Wochenstunden
Insgesamt 36
Berufsübergreifender Lernbereich
mit den Fächern
  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch/Kommunikation
  • Politik
  • Sport
  • Religion
  • 9
    Berufsbezogener Lernbereich Theorie
    mit den Lernfeldern
  • 1 Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
  • 2 Fertigen von Bauelementen mit Maschinen
  • 3 Herstellen von einfachen Baugruppen
  • 4 Warten technischer Systeme
  • 9
    Berufsbezogener Lernbereich Praxis
    mit den Lernfeldern
  • 1 Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
  • 2 Fertigen von Bauelementen mit Maschinen
  • 3 Herstellen von einfachen Baugruppen
  • 4 Warten technischer Systeme
  • 18
    Schulformsteckbrief
    Schulische Voraussetzung: Hauptschulabschluss
    Abschluss: Berufsfachschulabschluss, Erweiterter Sekundarabschluss I (bei Erfüllung der Voraussetzungen)
    Fachrichtung: Metalltechnik
    Schwerpunkte: Metallbauer/Metallbauerin
    Fahrkarte: Sie erhalten eine Fahrkarte für die Fahrten zwischen Wohnort und Schule, wenn Ihr Wohnort mehr als 5 km von den BBS Jever entfernt ist, Ihr Wohnort im Landkreis Friesland liegt und Ihr höchster bisher erworbener Schulabschluss kein oder der Hauptschulabschluss ist. Die Fahrkarte wird von der Schule über den Landkreis Friesland bestellt und in den ersten Schulwochen nach den Ferien in der Schule ausgehändigt. Bitte reichen Sie mit Ihren Bewerbungsunterlagen ein Passbild für die Fahrkarte mit ein.
    Regelausbildungsdauer: 1 Schuljahr
    Bewerbungsfrist: Die Bewerbung für das kommende Schuljahr muss bis Ende Februar in der Schule eingegangen sein. Wenn Sie noch schulpflichtig sind, melden Sie sich bitte umgehend an.
    Bewerbung

    Zur Bewerbung gibt die Schule ein Bewerbungsformular heraus, das Sie hier (PDF-Datei, ca. 50 kByte) herunterladen können. Dieses Formular ist mit folgenden Unterlagen im Sekretariat der Schule abzugeben:

    • Eine beglaubigte Fotokopie des letzten Halbjahres- oder Abschlusszeugnisses der allgemeinbildenden Schulen
    • Ein Lebenslauf der Bewerberin/des Bewerbers mit Datum und Unterschrift

    Es fallen ca. 18 EUR Kosten für Arbeits- und Verbrauchsmaterialien an.

    Industriemechaniker/Industriemechanikerin

    Industriemechaniker/Industriemechanikerinnen planen, steuern, montieren und warten industrielle Fertigungsanlagen. Sie fertigen Teile für den Maschinen- und Anlagenbau durch Drehen, Fräsen , Bohren. Dazu gehört auch das Programmieren von CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen und die Überwachung der Fertigungsqualität.

    Die Ausbildung zum Industriemechaniker/zur Industriemechanikerin dauert 3,5 Jahre und erfolgt in Betrieb und Berufsschule.

    Berufsschulunterricht

    Im Berufsschulunterricht werden Kenntnisse und Fähigkeiten in berufsbezogenen Lernfeldern sowie in berufsübergreifenden Fächern vermittelt.

    1. Ausbildungsjahr
    Lernfeld 1 Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
    Lernfeld 2 Fertigen von Bauelementen mit Maschinen
    Lernfeld 3 Herstellen von einfachen Baugruppen
    Lernfeld 4 Warten technischer Systeme

    2. Ausbildungsjahr
    Lernfeld 5 Fertigen von Einzelteilen mit Werkzeugmaschinen
    Lernfeld 6 Installieren und Inbetriebnehmen steuerungstechnischer Systeme
    Lernfeld 7 Montieren von technischen Teilsystemen
    Lernfeld 8 Fertigen auf numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen
    Lernfeld 9 Instandsetzen von technischen Systemen

    3. Ausbildungsjahr
    Lernfeld 10 Herstellen und Inbetriebnehmen von technischen Systemen
    Lernfeld 11 Überwachen der Produkt-und Prozessqualität
    Lernfeld 12 Instandhalten von technischen Systemen
    Lernfeld 13 Sicherstellen der Betriebsfähigkeit automatisierter Systeme


    4. Ausbildungsjahr
    Lernfeld 14 Planen und Realisieren technischer Systeme
    Lernfeld 15 Optimieren von technischen Systemen

    Im berufsübergreifenden Bereich werden Fächer wie Deutsch/Kommunikation, Englisch/Kommunikation und Politik unterrichtet.

    Berufsschultage

    1. Ausbildungsjahr: Montag und Donnerstag

    2. Ausbildungsjahr: Dienstag

    3. Ausbildungsjahr: Mittwoch

    4. Ausbildungsjahr: Freitag

    Der Berufsschulunterricht findet von der 1. bis zur 8. Stunde (07:50 – 14:45 Uhr) statt.

    Abschlussprüfung und Schulabschluss

    Die Abschlussprüfung erfolgt in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen.

    Teil 1 der Abschlussprüfung findet zur Mitte des zweiten Ausbildungsjahres statt und geht mit 40 % in die Abschlussnote ein. In dieser Prüfung muss eine komplexe Arbeitsaufgabe gelöst werden. Diese besteht aus einer Arbeitsaufgabe inkl. situativen Gesprächsphasen (Vorgabezeit 6,5 Stunden, Gewichtung 50%) und einer schriftlichen Aufgabenstellung (Vorgabezeit 1,5 Stunden, Gewichtung 50%).

    Teil 2 der Abschlussprüfung findet zum Ende der Ausbildungszeit statt und geht mit 60 % in die Abschlussnote ein. In dieser Prüfung müssen einzelne Prüfungsbereiche gelöst werden. Diese bestehen aus einer praktischen Aufgabenstellung (Vorgabezeit 14 Stunden, Gewichtung 50%) und einer schriftlichen Aufgabenstellung (Vorgabezeit 4,5 Stunden, Gewichtung 50%). Die schriftliche Aufgabenstellung umfasst die Bereiche Auftrags- und Funktionsanalyse (Vorgabezeit 105 Minuten, Gewichtung 40 %), Fertigungstechnik (Vorgabezeit 105 Minuten, Gewichtung 40 %) und Wirtschafts- und Sozialkunde (Vorgabezeit 60 Minuten, Gewichtung 20 %).

    Bei erfolgreichem Abschluss der Berufsschule und mit dem Bestehen der Abschlussprüfung kann der Sekundarabschluss I - Realschulabschluss (SI) und bei entsprechendem Notenschnitt auch der erweiterte Sekundarabschluss I - erw. Realschulabschluss (EI) erreicht werden.

    Weitere Möglichkeiten während der Ausbildung

    Bei erfolgreicher Teilnahme an unserem FOS-Ergänzungsangebot kann neben der Ausbildung der schulische Teil der Fachhochschulreife in Abendform erworben werden.

    Auslandspraktikum

    Internationale Berufserfahrungen sind immer häufiger Teil des beruflichen Anforderungsprofils. Als Europaschule pflegen wir enge Kontakte mit Schulen im europäischen Ausland. Ein Auslandspraktikum bietet die Möglichkeit internationale Kompetenzen zu erwerben.

    Bewerbung

    Zur Bewerbung gibt die Schule ein Bewerbungsformular heraus, das Sie hier (PDF-Datei, ca. 50 kByte) herunterladen können. Dieses Formular ist mit folgenden Unterlagen im Sekretariat der Schule abzugeben:

    • Eine beglaubigte Fotokopie des letzten Abschlusszeugnisses der allgemeinbildenden Schulen
    • Eine Kopie des Ausbildungsvertrages
    • Ein Lebenslauf der Bewerberin/ des Bewerbers mit Datum und Unterschrift

    Konstruktionsmechaniker/Konstruktionsmechanikerin

    Konstruktionsmechaniker/Konstruktionsmechanikerinnen werden in den Fachrichtungen Schweißtechnik und Konstruktionstechnik ausgebildet. Sie beschäftigen sich mit der Planung, Ausführung und Wartung von Stahlbau- und Leichtmetallkonstruktionen aller Art, z.B. im Kranbau, Brückenbau und Schiffbau. Die notwendigen Fertigkeiten wie Schweißen, Sägen, Bohren, Schleifen und Verbindungen durch Schrauben herstellen, stehen im Mittelpunkt.

    Die Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker/zur Konstruktionsmechanikerin dauert 3,5 Jahre und erfolgt in Betrieb und Berufsschule.

    Berufsschulunterricht

    Im Berufsschulunterricht werden Kenntnisse und Fähigkeiten in berufsbezogenen Lernfeldern sowie in berufsübergreifenden Fächern vermittelt.

    1. Ausbildungsjahr
    Lernfeld 1 Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
    Lernfeld 2 Fertigen von Bauelementen mit Maschinen
    Lernfeld 3 Herstellen von einfachen Baugruppen
    Lernfeld 4 Warten technischer Systeme

    2. Ausbildungsjahr
    Lernfeld 5 Herstellen von Baugruppen aus Blechen
    Lernfeld 6 Montieren und Demontierenvon Baugruppen
    Lernfeld 7 Umformen von Profilen
    Lernfeld 8 Herstellen von Baugruppen aus Profilen

    3. Ausbildungsjahr
    Lernfeld 9 Herstellen von Konstruktionen aus Blechbauteilen
    Lernfeld 10 Herstellen von Konstruktionen aus Profilen
    Lernfeld 11 Montieren und Demontieren von Metallkonstruktionen
    Lernfeld 12 Instandhalten von Produkten der Konstruktionstechnik


    4. Ausbildungsjahr
    Lernfeld 13 Herstellen von Produkten der Konstruktionstechnik
    Lernfeld 14 Ändern und Anpassen von Produkten der Konstruktionstechnik

    Im berufsübergreifenden Bereich werden Fächer wie Deutsch/Kommunikation, Englisch/Kommunikation und Politik unterrichtet.

    Berufsschultage

    1. Ausbildungsjahr: Montag und Donnerstag

    2. Ausbildungsjahr: Dienstag

    3. Ausbildungsjahr: Mittwoch

    4. Ausbildungsjahr: Freitag

    Der Berufsschulunterricht findet von der 1. bis zur 8. Stunde (07:50 – 14:45 Uhr) statt.

    Abschlussprüfung und Schulabschluss

    Die Abschlussprüfung erfolgt in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen.

    Teil 1 der Abschlussprüfung findet zur Mitte des zweiten Ausbildungsjahres statt und geht mit 40 % in die Abschlussnote ein. In dieser Prüfung muss eine komplexe Arbeitsaufgabe gelöst werden. Diese besteht aus einer Arbeitsaufgabe inkl. situativen Gesprächsphasen (Vorgabezeit 6,5 Stunden, Gewichtung 50%) und einer schriftlichen Aufgabenstellung (Vorgabezeit 1,5 Stunden, Gewichtung 50%).

    Teil 2 der Abschlussprüfung findet zum Ende der Ausbildungszeit statt und geht mit 60 % in die Abschlussnote ein. In dieser Prüfung müssen einzelne Prüfungsbereiche gelöst werden. Diese bestehen aus einer praktischen Aufgabenstellung (Vorgabezeit 14 Stunden, Gewichtung 50%) und einer schriftlichen Aufgabenstellung (Vorgabezeit 4,5 Stunden, Gewichtung 50%). Die schriftliche Aufgabenstellung umfasst die Bereiche Auftrags- und Funktionsanalyse (Vorgabezeit 105 Minuten, Gewichtung 40 %), Fertigungstechnik (Vorgabezeit 105 Minuten, Gewichtung 40 %) und Wirtschafts- und Sozialkunde (Vorgabezeit 60 Minuten, Gewichtung 20 %).

    Bei erfolgreichem Abschluss der Berufsschule und mit dem Bestehen der Abschlussprüfung kann der Sekundarabschluss I - Realschulabschluss (SI) und bei entsprechendem Notenschnitt auch der erweiterte Sekundarabschluss I - erw. Realschulabschluss (EI) erreicht werden.

    Weitere Möglichkeiten während der Ausbildung

    Bei erfolgreicher Teilnahme an unserem FOS-Ergänzungsangebot kann neben der Ausbildung der schulische Teil der Fachhochschulreife in Abendform erworben werden.

    Auslandspraktikum

    Internationale Berufserfahrungen sind immer häufiger Teil des beruflichen Anforderungsprofils. Als Europaschule pflegen wir enge Kontakte mit Schulen im europäischen Ausland. Ein Auslandspraktikum bietet die Möglichkeit internationale Kompetenzen zu erwerben.

    Bewerbung

    Zur Bewerbung gibt die Schule ein Bewerbungsformular heraus, das Sie hier (PDF-Datei, ca. 50 kByte) herunterladen können. Dieses Formular ist mit folgenden Unterlagen im Sekretariat der Schule abzugeben:

    • Eine beglaubigte Fotokopie des letzten Abschlusszeugnisses der allgemeinbildenden Schulen
    • Eine Kopie des Ausbildungsvertrages
    • Ein Lebenslauf der Bewerberin/ des Bewerbers mit Datum und Unterschrift

    Metallbauer/Metallbauerin

    Metallbauer/Metallbauerinnen der verschiedenen Fachrichtungen werden in Handwerksbetrieben ausgebildet. Sie errichten Metallkonstruktionen, Treppen, Balkone, Gartenzäune, Tore, Fenster. Ein Schwerpunkt liegt auch in der Schließ- und Sicherheitstechnik in privaten und gewerblichen Bauten.

    Die Ausbildung zum Metallbauer/zur Metallbauerin dauert 3,5 Jahre und erfolgt in Betrieb und Berufsschule.

    Berufsschulunterricht

    Im Berufsschulunterricht werden Kenntnisse und Fähigkeiten in berufsbezogenen Lernfeldern sowie in berufsübergreifenden Fächern vermittelt.

    1. Ausbildungsjahr
    Lernfeld 1 Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
    Lernfeld 2 Fertigen von Bauelementen mit Maschinen
    Lernfeld 3 Herstellen von einfachen Baugruppen
    Lernfeld 4 Warten technischer Systeme

    2. Ausbildungsjahr
    Lernfeld 5 Herstellen von Blechbauteilen
    Lernfeld 6 Herstellen von Konstruktionen aus Profilen
    Lernfeld 7 Herstellen von Umformteilen
    Lernfeld 8 Demontieren und Montieren von Baugruppen in der Werkstatt

    3. und 4. Ausbildungsjahr
    Lernfeld 9 Herstellen von Stahl- und Metallbaukonstruktionen
    Lernfeld 10 Herstellen von Türen, Toren und Gittern
    Lernfeld 11 Herstellen von Fenstern, Fassaden und Glasanbauten
    Lernfeld 12 Herstellen von Treppen und Geländern
    Lernfeld 13 Instandhalten von Systemen des Metall- und Stahlbaus

    Im berufsübergreifenden Bereich werden Fächer wie Deutsch/Kommunikation, Englisch/Kommunikation und Politik unterrichtet.

    Berufsschultage

    1. Ausbildungsjahr: Montag und Donnerstag

    2. Ausbildungsjahr: Dienstag

    3. Ausbildungsjahr: Mittwoch

    4. Ausbildungsjahr: Freitag

    Der Berufsschulunterricht findet von der 1. bis zur 8. Stunde (07:50 – 14:45 Uhr) statt.

    Abschlussprüfung und Schulabschluss

    Die Gesellenprüfung erfolgt in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen.

    Teil 1 der Gesellenprüfung findet zur Mitte des zweiten Ausbildungsjahres statt und geht mit 30 % in die Abschlussnote ein. In dieser Prüfung muss der Prüfungsbereich Arbeitsauftrag gelöst werden. Dieser besteht aus dem Herstellen und Prüfen eines funktionsfähigen Werkstückes, sowie einer schriftlichen Arbeitsaufgabe und einem Fachgespräch.

    Teil 2 der Gesellenprüfung findet zum Ende der Ausbildungszeit statt und geht mit 70 % in die Abschlussnote ein. In dieser Prüfung müssen die Prüfungsbereiche Kundenauftrag (Vorgabezeit 16 Stunden, Gewichtung 35% der Abschlussnote), Konstruktionstechnik (Vorgabezeit 2 Stunden, Gewichtung 12,5%), Funktionsanalyse (Vorgabezeit 2 Stunden, Gewichtung 12,5%) und Wirtschafts- und Sozialkunde (Vorgabezeit 1 Stunde, Gewichtung 10%) gelöst werden.

    Bei erfolgreichem Abschluss der Berufsschule und mit dem Bestehen der Gesellenprüfung kann der Sekundarabschluss I - Realschulabschluss (SI) und bei entsprechendem Notenschnitt auch der erweiterte Sekundarabschluss I - erw. Realschulabschluss (EI) erreicht werden.

    Weitere Möglichkeiten während der Ausbildung

    Bei erfolgreicher Teilnahme an unserem FOS-Ergänzungsangebot kann neben der Ausbildung der schulische Teil der Fachhochschulreife in Abendform erworben werden.

    Auslandspraktikum

    Internationale Berufserfahrungen sind immer häufiger Teil des beruflichen Anforderungsprofils. Als Europaschule pflegen wir enge Kontakte mit Schulen im europäischen Ausland. Ein Auslandspraktikum bietet die Möglichkeit internationale Kompetenzen zu erwerben.

    Bewerbung

    Zur Bewerbung gibt die Schule ein Bewerbungsformular heraus, das Sie hier (PDF-Datei, ca. 50 kByte) herunterladen können. Dieses Formular ist mit folgenden Unterlagen im Sekretariat der Schule abzugeben:

    • Eine beglaubigte Fotokopie des letzten Abschlusszeugnisses der allgemeinbildenden Schulen
    • Eine Kopie des Ausbildungsvertrages
    • Ein Lebenslauf der Bewerberin/ des Bewerbers mit Datum und Unterschrift

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    Als Ansprechpartner für diesen Bildungsgang steht Ihnen

    Axel Uphoff
    Telefon: 04461 / 9667-17
    Mail: axel.uphoff@bbs-jever.eu

    gerne zur Verfügung.